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für kritische Medienpraxis

Fuck The Army: Das Archiv Soldatenrechte in Berlin

Vom 26. August 2010. Autor Markus Schlotterbecvk

Im November 2008 stellte der US-Deserteur Andre Shepherd vor seiner Verlegung in den Irak einen Asylantrag in Deutschland. Ein Ereignis von soldatischem Widerstand, das Aufmerksamkeit erregte. Die Fälle von Desertionen und Befehlsverweigerungen zu dokumentieren, über die sonst zu wenig berichtet würde – für dieses Ziel hat sich vor zwanzig Jahren der Verein „Archiv Soldatenrechte“ in Berlin-Kreuzberg gegründet.
In der Görlitzer Straße werden die weltweit wohl einzigartigen Zeugnisse von Resistance Inside The Army (RITA) bewahrt: Bücher, Magazine, Flugblätter und Poster über den Widerstand in Vietnam und anderen Kriegen. Seit dem Tod des Archivars Dieter Brünn im April 2010 besteht über den weiteren Verbleib der Sammlung Unklarheit.

Weltraum - Alltag

Vom 4. Juni 2010. Autor Richard Herding

ein bild sagt mehr als tausend worte, daher gibt es diesmal keinen vorschautext. 

schau dir den artikel doch komplett an!

ID und sein Logo

Vom 23. April 2010. Autor Tilman Bahls

Von vielen Menschen werden wir nach dem ID-Logo gefragt: Wer hat sich das ausgedacht und wann?

Hier ist unsere Antwort: bitte lesen Sie weiter

 

 

 

 

"Frühling für Hitler"

Vom 26. März 2010. Autor Brigitte Heimannsberg

(Kein Film über den Holocaust, auch kein europäischer. Sondern ein Musical aus den U.S.A.,  in der Stadt, wo der Holocaust geplant und von der aus er organisiert wurde. Aber eine Erfahrung, die dazu gehört!)

 

Ob Sie’s mit dem Rücken zur Bühne und den Augen zum Publikum gesehen haben, oder umgekehrt – es war eine faszinierende Erfahrung: ein paar hundert Meter von der Stelle entfernt, wo ein Herr Hitler sich im Jahr 1945 Gift nahm und anschließend eine Kugel erfolgreich in den Kopf gejagt bekam, lief  mit großem Erfolg im Juni/Juli 2009 das Broadway-Musical von Mel Brooks, „The Producers – Frühling für Hitler“. Verbilligung gab es für Leute bis 28 Jahre, wenn auf der Bestellung „Jungvolk“ vermerkt war, der Ausdruck für die Hitler-Jugend im Dritten Reich.  Also: voller Geschmack, von Anfang an.

"Springtime for Hitler"

Vom 26. März 2010. Autor Richard Herding

Mel Brooks' Broadway musical "The Producers / Springtime for Hitler" could be watched at Berlin's Admiralspalast until July 19, 2009. Persons up to 28 benefitted from a flatrate privilege, if their ticket order was accompanied by the term "JUNGVOLK" -gimme a break!- which in the Nazi language of the Third Reich means the "Hitler Youth" association. Got that?

DER ID IST TOT - ES LEBE DER ID !

Vom 3. April 2007. Autor Das ID-Team
Der Informationsdienst für kritische Medienpraxis in Berlin braucht neue Impulse! Um den Generationswechsel zu vollziehen, brauchen wir Eure/ Ihre Beteiligung. Ob an laufenden Projekten oder mit neuen Ideen – wir sind offen dafür!
Daneben ist eine Ressource – leider schon selbstverständlich –  unverzichtbar: Geld.

 

Gerade in dieser Aufbauphase benötigen wir deshalb Eure/Ihre Spende!

 

INFORMATIONSDIENST: FÜR KRITISCHE MEDIENPRAXIS e.V.,
Bank für Sozialwirtschaft Berlin, BLZ 10020500,  Konto 3099300

Der gespendete Betrag kann auch zweckgebunden sein. Da die Arbeit als gemeinnützig anerkannt ist, lässt sich der Betrag steuerlich absetzen.

In jedem Falle Vielen Dank!    Das "ID-Team"

ALTERNATIVSZENE UND GEFANGENE - BEFREIEN: JA. BEGREIFEN: NEIN.

Vom 7. Oktober 2009. Autor Richard Herding

Über die Insassen und deren Leben hinter deutschen Gefängnismauern ist der Öffentlichkeit wenig bekannt.

In den Knast-Basis-Berichten deutschsprachiger alternativer Medien seit den 1970er Jahren galten Gefangene nur als Opfer, erst die Frauenbewegung sah sie auch als Täter.

Wie wird die Internet-Öffentlichkeit im Zeitalter von „Knast 2.0“ aussehen?

2009: Eine neue Integrationsstudie- Zwischen „erschreckender“ Bilanz und Befeuerung negativer Ressentiments

Vom 7. Oktober 2009. Autor Daniela Kalex

Im Januar 2009 veröffentlichte das „Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung“ eine Studie mit dem Titel “Ungenutzte Potentiale, Zur Lage der Integration in Deutschland“ [Studie zum Download, Besuch 9.10.09].  Zu den am häufigsten von den Medien zitierten Ergebnissen zählte die „Erkenntnis“, dass die TürkInnen die mit Abstand am schlechtesten integrierte MigrantInnengruppe Deutschlands seien. Nicht so sehr die Studie selbst als vielmehr das darauf folgende oft undifferenzierte Medienecho schürten Ressentiments, v.a. gegenüber türkischen und arabischen MigrantInnen und ermöglichte so ein mediales TürkInnen-Bashing.

Wem gehört die Information?

Vom 4. Oktober 2008. Autor Sabine Kleczewski

Das Menschenrecht auf Information ist leicht als Anspruch formuliert, seine Durchsetzung - die noch dazu auf globaler Ebene erfolgen muss - ist aber keineswegs einfach. Beschränkungen der Informationsfreiheit gibt es weltweit - trotz der scheinbar grenzenlosen technischen Möglichkeiten, die beispielsweise das World Wide Web bietet. Nie war so viel Information frei verfügbar wie heute und nie war es doch zugleich so schwierig, ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und aus der Fülle eine Auswahl zu treffen.

Dieser Problematik und der Frage, wem die Information gehört, ging Sabine Kleczewski im Rahmen der Vortragsreihe des Informationsdienstes: für kritische Medienpraxis am 11.9.2008 nicht nur im Wortsinne auf den Grund. Ihr Referat greift wesentlich weiter und sucht nach Ansätzen auf verschiedenen Ebenen.

Zehn Jahre "Projekt Nachrichtenaufklärung"

Vom 9. September 2008. Autor Richard Herding

Das "Projekt Nachrichtenaufklärung" in Dortmund ist die jährliche Ohrfeige für die Medien: was habt ihr alles vernachlässigt, vergessen, verdrängt, verschwiegen?!? Es ist dem "Project Censored" in den U.S.A. nachempfunden. (Selbstzensur in den Medien ist da gemeint, nicht oder nur selten geht's um staatliche Zensur!) Allerdings bringt dieses immer eine Meldung aus der "kleinen" alternativen Medienwelt, um die "große" und fette daran zu messen.

Der "Informations-Dienst zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten" (Frankfurt am Main wöchentlich 1973 bis 1981) hat sicherlich auch Pate gestanden. Gelegentlich wird der Begriff "unterbliebene" Nachrichten auch als angemessenes Verständnis dieser mysteriösen Selbstzensur herausgehoben. Erwähnt wird das alternative Blatt "ID" jedoch auffallenderweise nie. Vielleicht weil es gelegentlich ins Visier des Staatsschutzes geraten war, ohne jedoch zum Beispiel wegen verfassungsfeindlicher Inhalte angezeigt zu werden.