Die Darstellung im Tagesspiegel und die Selbstdarstellung von Bärgida

Rechtspopulismus und Rassismus bei den Anhängern von Baergida.

Teaser

Rede vom 28.August 2015 beim Infotainment des Aktionstages NoBärGIDA

Petra Leischen

 

Mein Vortrag beschäftigt sich mit der Darstellung der Auseinandersetzung mit Faschisten durch den bürgerlichen Tagesspiegel im Vergleich zur Selbstdarstellung von Bärgida anhand ihrer homepage.

 

Der Tagesspiegel online 17:10 am 27.08.2014

bemerkt unter der Überschrift Heidenau "Willkommensfest für Flüchtlinge hat begonnen"

in einem Artikel von Albert Funk und Antje Sirleschtov zunächst scheinbar neutral "Das Fest für Flüchtlinge im sächsischen Heidenau findet ganz legal statt. Das Dresdner Verwaltungsgericht hatte das Versammlungsverbot aufgehoben. " Im folgenden wird aber die Gewalttätigkeit der Rechten mit den Widerstandsaktionen gegen ihre offensive Barbarei gleichgesetzt.

"...waren sowohl ein Willkommensfest für Flüchtlinge, welches das Bündnis „Dresden Nazifrei“ veranstalten wollte, als auch Gegendemonstrationen von Asylkritikern und Rechtsextremisten betroffen." Neben der Gleichsetzung findet durch die Wahl des Wortes " Asylkritiker" eine Verharmlosung von Gewalt statt. Hier wurde durch das Werfen von Molotowcocktails versucht Menschen zu verbrennen. In dieser Diktion waren die Nazis als sie 1933 Bücher verbrannten, wohl Buchkritiker? Aber damit nicht genug, Nazis, die versuchten die Flüchtlingsunterkunft zu stürmen, um den dort untergebrachten Menschen Gewalt an zu tun, werden mit den Menschen gleichgesetzt, die nach Heidenau fuhren um genau das zu verhindern. "Letztere hatten am vorigen Wochenende im Zusammenhang mit der Einrichtung einer Flüchtlingsunterkunft in einem ehemaligen Heimwerkermarkt Gewaltaktionen angezettelt und begangen, bei denen mehr als 30 Polizisten verletzt wurden. Auch Linksautonome wendeten Gewalt an. " Bei dem Begriff "Linksautonome" handelt es sich zudem um einen Kampfbegriff, bei dessen bloßer Nennung der Bürger in Verteidigungsstellung geht. Der Tagesspiegel versucht hier durch diese Gleichsetzung bei Verharmlosung der Rechten und Heraufbeschwörung einer nicht existierenden linken Gefahr Stimmung zu Gunsten der Rechten zu machen, um Stimmung für eine Politik im Sinne der Rechten zu machen.

 

Am 16. 02. 2015 um 21:12 schrieb Sigrid Kneist im Tagesspiegel online "Islamgegner Bärgida demonstriert am Hauptbahnhof" mit der Verwendung des Begriffes Islamgegner wieder eines Kapitelchen in der Geschichte der Gauklersprache. Gegner, lediglich? "Berliner Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes", so benamsen sich die selbsternannten Nachfolger der Inqusition. Bereits der Name beinhaltet zwei interessante Gauklereien. Verstehen wir unter dem Abendland Europa, so wie wir es kennen und unter dem Morgenland dann seinen Gegensatz, dann wird das Gauklerspiel wahrlich interessant. Das Abendland hat sein Gegenbild das Morgenland mit blutigen Kriegen überzogen, den Kreuzzügen im Namen Christi, des Symbols der fleischgewordenen Gottesliebe, gemordet, geplündert, gebrandschatzt. In Spanien wurde den überwiegend muslimischen Mauren nach der Eroberung des Andaluz keine Gnade gewährt. Die einzige Religion in Spanien war seit der Reconquista die Römisch - Katholische. Die Menschen die um ihre Heimat, ihr Leben, ihren Besitz nicht zu verlieren, aus dem Islam oder dem Judentum in die katholische Kirche hinein konvertierten, wurden fast ausnahmslos von der Inquisition nach Folter bei lebendem Leibe verbrannt. Gegner des Islam sind in Deutschland bereits aufgefallen durch das Verbrennen von Menschen, unter anderem in Solingen und Mölln.

Genau das verharmlost die Autorin, indem sie den Bezug von der Gegnerschaft zur Täterschaft sprachlich verschließt.

Die andere Gaukelei liegt in einer Unterschlagung.

Beim Islam handelt es sich um eine Religion. Die freie Ausübung oder auch freie Nichtausübung einer Religion garantiert unsere Verfassung. Bärgida verstößt bereits in der Namensgebung unserer Verfassung gegen Artikel 1 2 und 3 des Grundgesetzes. Zur Erinnerung hier noch einmal die Grundrechte im Wortlaut.

 

 

Die Grundrechte

Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Artikel 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Artikel 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Unterschlägt der Tagesspiegel bereits in der Überschrift solch wichtige Kleinigkeiten, folgen im Artikel Polizeiaktivitäten. "..Angaben der Polizei haben sich am Abend auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof zunächst rund 170 Menschen zu der Bärgida-Demonstration versammelt. Die Islamgegner zogen von dort bis zum Bundeskanzleramt. An der nahe gelegenen Rahel-Hirsch-Straße waren rund 200 Menschen zu einer Gegendemonstration unter dem Motto "No Pegida, no Bärgida, no Racism" gekommen. Die Polizei waren erneut mit einem großen Aufgebot an Beamten im Einsatz. Rund 530 Polizisten hielten sich bereit. Es kam zu keinerlei Zwischenfällen. Gegen 20.50 Uhr erklärte der Veranstalter die Bärgida-Demonstration für beendet."

Hier reduziert die Autorin die notwendige Auseinandersetzung von Demokratinnen und Demokraten mit einer Organisation, die auch unsererVerfassung wie wir ihrem Namen bereits entnommen, gleichgültig bis feindlich gegenüber steht.

Bärgida selbst geriert sich als bürgerlich. "Die beiden mörderischen Diktaturen waren, bei aller Unterschiedlichkeit, eben das komplette Gegenteil von jeglicher Demokratie und sie waren beide betont antibürgerlich. Deshalb sollten wir Bürger am 23. August dass tun, was eigentlich Aufgabe unserer Regierung wäre." ( aus der Presseerklärung vom 22.August 2015 zum 34. Abendspaziergang)

Die Gleichsetzung der Stalinisten mit der Hitlerbarbarei wurde mit wesentlich intelligenteren Argumenten bereits im Historikerstreit von Ernst Nolte versucht, und im wissenschaftlichen Disput zurückgewiesen, unter anderem von dem Bürger Julius Schoeps. Diese Thesen bezeichnet man als Geschichtsrevisionismus. Schaue ich mir aber an, wer da mit ihnen läuft, grausts mir. NPD, AFD, Michael Mannheimer, Hooligans für Deutschland, der Kindergarten der Hogesa, in deren Reihen Siggi Borchert aus Dortmund, nicht grundlos auch SS - Sigi genannt, eine wichtige Rolle spielen.

Die Hooligans sind berlinweit als Schläger bekannt. An ihrer überaus rechten Gesinnung und gewalttätigen Praxis besteht kein Zweifel. Wie aber handelte Bärgida, wenn sie unter Polizeischutz die Möglichkeit dazu hatten?

Am 17. August konnten die Bärgidas unter Polizeischutz am Denkmal für die Deportierten Jüdinnen und Juden das Deutschlandlied, inklusive der verbotenen Strophen ( für die Gründe des Verbotes siehe Artikel 1-3 GG) singen ohne dass dies bisher strafrechtliche Konsequenzen hatte. Das es sich hier um eine Verhöhnung der Opfer handelt, der schlechte Taten folgen werden, wird niemand in Frage stellen, der auf einer Landkarte bemerkt, das Maas, Memel, Etsch und Belt nicht zu Deutschland gehören, und nur unter Carolus Magnus (Karl der Große) zum Reich gehörten. Ach Bärgidas Was hat das Liebäugeln mit Reichen, eigentlich mit Demokratie zu tun? Demokraten leben in der Res Publica - Der öffentlichen Sache, in der Republik, aus euch dringt der Verwesungsgeruch von tausend Jahren, es riecht nach Kristallnacht.

 

https://www.youtube.com/watch?v=owTXUKWok0w

 

 

 

 

Author

Petra Leischen

Rede vom 28.August 2015 beim Infotainment des Aktionstages NoBärGIDA

Petra Leischen

 

Mein Vortrag beschäftigt sich mit der Darstellung der Auseinandersetzung mit Faschisten durch den bürgerlichen Tagesspiegel im Vergleich zur Selbstdarstellung von Bärgida anhand ihrer homepage.

 

Der Tagesspiegel online 17:10 am 27.08.2014

bemerkt unter der Überschrift Heidenau "Willkommensfest für Flüchtlinge hat begonnen"

in einem Artikel von Albert Funk und Antje Sirleschtov zunächst scheinbar neutral "Das Fest für Flüchtlinge im sächsischen Heidenau findet ganz legal statt. Das Dresdner Verwaltungsgericht hatte das Versammlungsverbot aufgehoben. " Im folgenden wird aber die Gewalttätigkeit der Rechten mit den Widerstandsaktionen gegen ihre offensive Barbarei gleichgesetzt.

"...waren sowohl ein Willkommensfest für Flüchtlinge, welches das Bündnis „Dresden Nazifrei“ veranstalten wollte, als auch Gegendemonstrationen von Asylkritikern und Rechtsextremisten betroffen." Neben der Gleichsetzung findet durch die Wahl des Wortes " Asylkritiker" eine Verharmlosung von Gewalt statt. Hier wurde durch das Werfen von Molotowcocktails versucht Menschen zu verbrennen. In dieser Diktion waren die Nazis als sie 1933 Bücher verbrannten, wohl Buchkritiker? Aber damit nicht genug, Nazis, die versuchten die Flüchtlingsunterkunft zu stürmen, um den dort untergebrachten Menschen Gewalt an zu tun, werden mit den Menschen gleichgesetzt, die nach Heidenau fuhren um genau das zu verhindern. "Letztere hatten am vorigen Wochenende im Zusammenhang mit der Einrichtung einer Flüchtlingsunterkunft in einem ehemaligen Heimwerkermarkt Gewaltaktionen angezettelt und begangen, bei denen mehr als 30 Polizisten verletzt wurden. Auch Linksautonome wendeten Gewalt an. " Bei dem Begriff "Linksautonome" handelt es sich zudem um einen Kampfbegriff, bei dessen bloßer Nennung der Bürger in Verteidigungsstellung geht. Der Tagesspiegel versucht hier durch diese Gleichsetzung bei Verharmlosung der Rechten und Heraufbeschwörung einer nicht existierenden linken Gefahr Stimmung zu Gunsten der Rechten zu machen, um Stimmung für eine Politik im Sinne der Rechten zu machen.

 

Am 16. 02. 2015 um 21:12 schrieb Sigrid Kneist im Tagesspiegel online "Islamgegner Bärgida demonstriert am Hauptbahnhof" mit der Verwendung des Begriffes Islamgegner wieder eines Kapitelchen in der Geschichte der Gauklersprache. Gegner, lediglich? "Berliner Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes", so benamsen sich die selbsternannten Nachfolger der Inqusition. Bereits der Name beinhaltet zwei interessante Gauklereien. Verstehen wir unter dem Abendland Europa, so wie wir es kennen und unter dem Morgenland dann seinen Gegensatz, dann wird das Gauklerspiel wahrlich interessant. Das Abendland hat sein Gegenbild das Morgenland mit blutigen Kriegen überzogen, den Kreuzzügen im Namen Christi, des Symbols der fleischgewordenen Gottesliebe, gemordet, geplündert, gebrandschatzt. In Spanien wurde den überwiegend muslimischen Mauren nach der Eroberung des Andaluz keine Gnade gewährt. Die einzige Religion in Spanien war seit der Reconquista die Römisch - Katholische. Die Menschen die um ihre Heimat, ihr Leben, ihren Besitz nicht zu verlieren, aus dem Islam oder dem Judentum in die katholische Kirche hinein konvertierten, wurden fast ausnahmslos von der Inquisition nach Folter bei lebendem Leibe verbrannt. Gegner des Islam sind in Deutschland bereits aufgefallen durch das Verbrennen von Menschen, unter anderem in Solingen und Mölln.

Genau das verharmlost die Autorin, indem sie den Bezug von der Gegnerschaft zur Täterschaft sprachlich verschließt.

Die andere Gaukelei liegt in einer Unterschlagung.

Beim Islam handelt es sich um eine Religion. Die freie Ausübung oder auch freie Nichtausübung einer Religion garantiert unsere Verfassung. Bärgida verstößt bereits in der Namensgebung unserer Verfassung gegen Artikel 1 2 und 3 des Grundgesetzes. Zur Erinnerung hier noch einmal die Grundrechte im Wortlaut.

 

 

Die Grundrechte

Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Artikel 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Artikel 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Unterschlägt der Tagesspiegel bereits in der Überschrift solch wichtige Kleinigkeiten, folgen im Artikel Polizeiaktivitäten. "..Angaben der Polizei haben sich am Abend auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof zunächst rund 170 Menschen zu der Bärgida-Demonstration versammelt. Die Islamgegner zogen von dort bis zum Bundeskanzleramt. An der nahe gelegenen Rahel-Hirsch-Straße waren rund 200 Menschen zu einer Gegendemonstration unter dem Motto "No Pegida, no Bärgida, no Racism" gekommen. Die Polizei waren erneut mit einem großen Aufgebot an Beamten im Einsatz. Rund 530 Polizisten hielten sich bereit. Es kam zu keinerlei Zwischenfällen. Gegen 20.50 Uhr erklärte der Veranstalter die Bärgida-Demonstration für beendet."

Hier reduziert die Autorin die notwendige Auseinandersetzung von Demokratinnen und Demokraten mit einer Organisation, die auch unsererVerfassung wie wir ihrem Namen bereits entnommen, gleichgültig bis feindlich gegenüber steht.

Bärgida selbst geriert sich als bürgerlich. "Die beiden mörderischen Diktaturen waren, bei aller Unterschiedlichkeit, eben das komplette Gegenteil von jeglicher Demokratie und sie waren beide betont antibürgerlich. Deshalb sollten wir Bürger am 23. August dass tun, was eigentlich Aufgabe unserer Regierung wäre." ( aus der Presseerklärung vom 22.August 2015 zum 34. Abendspaziergang)

Die Gleichsetzung der Stalinisten mit der Hitlerbarbarei wurde mit wesentlich intelligenteren Argumenten bereits im Historikerstreit von Ernst Nolte versucht, und im wissenschaftlichen Disput zurückgewiesen, unter anderem von dem Bürger Julius Schoeps. Diese Thesen bezeichnet man als Geschichtsrevisionismus. Schaue ich mir aber an, wer da mit ihnen läuft, grausts mir. NPD, AFD, Michael Mannheimer, Hooligans für Deutschland, der Kindergarten der Hogesa, in deren Reihen Siggi Borchert aus Dortmund, nicht grundlos auch SS - Sigi genannt, eine wichtige Rolle spielen.

Die Hooligans sind berlinweit als Schläger bekannt. An ihrer überaus rechten Gesinnung und gewalttätigen Praxis besteht kein Zweifel. Wie aber handelte Bärgida, wenn sie unter Polizeischutz die Möglichkeit dazu hatten?

Am 17. August konnten die Bärgidas unter Polizeischutz am Denkmal für die Deportierten Jüdinnen und Juden das Deutschlandlied, inklusive der verbotenen Strophen ( für die Gründe des Verbotes siehe Artikel 1-3 GG) singen ohne dass dies bisher strafrechtliche Konsequenzen hatte. Das es sich hier um eine Verhöhnung der Opfer handelt, der schlechte Taten folgen werden, wird niemand in Frage stellen, der auf einer Landkarte bemerkt, das Maas, Memel, Etsch und Belt nicht zu Deutschland gehören, und nur unter Carolus Magnus (Karl der Große) zum Reich gehörten. Ach Bärgidas Was hat das Liebäugeln mit Reichen, eigentlich mit Demokratie zu tun? Demokraten leben in der Res Publica - Der öffentlichen Sache, in der Republik, aus euch dringt der Verwesungsgeruch von tausend Jahren, es riecht nach Kristallnacht.

 

https://www.youtube.com/watch?v=owTXUKWok0w

 

 

 

 

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